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  • Leben mit der Krise - Blog und Newsletter

    Intro

    Seit dem 8. Juni haben wir wieder vorsichtig mit der Kontemplation begonnen. Die nötigen Infos dazu stehen auf der Seite Angebote. Der Newsletter und die Blog-Texte werden weiter, allerdings von jetzt an unregelmäßig erscheinen. Die Krisenzeit dauert ja noch länger und ist auch Ausdruck einer viel umfassenderen Krise. Mich beschäftigen Fragen, wie wir mit der Krise möglichst gut umgehen können und was sie für uns und vor allem für unserer zukünftiges Leben und Handeln bedeutet. Ich möchte Impulse zu Stärkung anbieten und uns auf die Weise auch vernetzen. Die älteren Texte kann man unten auf der Seite per Link öffnen.

    Wer Interesse hat, kann den Newsletter hier bestellen: www.viaintegralis-bonn.de/anmeldung-zum-newsletter. Um die Anmeldung abzuschließen, muss man manchmal zum Bestätigen noch eine Bildaufgabe lösen (z.B. "Auf wie vielen Feldern sehen Sie eine Ampel?") und anklicken, dass man auf die Liste aufgenommen werden will. - Mit dem Newsletter erhalten Sie meine neuen Texte des Blogs.

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    • Für Rückmeldungen zum Newsletter und dem Blog-Dialog, die veröffentlicht werden dürfen (bitte dabei angeben, unter welchem Namen oder unter N.N.) : blog@viaintegralis-bonn.de Die Adresse wird von Eva Günther und Stephanie Hahn aus dem AssistentInnenteam und von mir gelesen und bearbeitet. Auswahl oder Kürzung vorbehalten.
    • Für Rückmeldungen an mich persönlich ist die Emailadresse auf der Webseite unter dem letzten Reiter "Über mich / Kontakt" zu finden.

    Meditaton montags
    Die, die montags noch nicht zur Kontemplation kommen können, können zur gleichen Zeit um 18 Uhr zu Hause meditieren. So verbinden wir uns.

    • Blogtexte

      15. Eckhart: Sich lassen - 02.07.20

      Damit es kein Missverständnis gibt: Mit dem epochalen Umbruch der Menschheit meine ich nicht die Corona-Krise, die ist nur ein kleines Symptom dieser gesamten Krise: Ich meine den Umbruch von der mental und individualistisch ausgerichteten in eine integral-ökologische Bewusstseinsstruktur. Das Mentale und Individuelle war geschichtlich zunächst Befreiung, die Vereinseitigung schneidet uns vom Leben ab. Trotz der kleinen Schritte, zu denen ich mich ausdrücklich bekenne, haben wir ökologisch nicht mehr viel Zeit.

      Vielleicht verbindet ein Gedanke von Meister Eckhart das Große und das Kleine: „Nimm dich selbst wahr. Und wo du dich findest, da lass dich, das ist das Allerbeste. Du musst wissen, dass sich noch nie ein Mensch in diesem Leben so weitgehend gelassen hat, dass er nicht gefunden hätte, er müsse sich noch mehr lassen. So weit du ausgehst aus allen Dingen, so weit geht Gott ein mit all dem Seinen. Da findest du wahren Frieden und nirgends sonst.

      Wahren Frieden finden, das klingt verlockend. Wie geht das? Dazu eine leicht gekürzte Auslegung von der Theologin und Philosophin Dr. Irmgard Kampmann, die ich dankenswerter Weise abdrucken darf:

      „Wir sind mit unserer Aufmerksamkeit meistens ‚draußen‘, bei der Situation, in der wir jetzt sind, bei den Menschen um uns, bei der Aufgabe, mit der wir gerade befasst sind. Aber wir sind es oft nicht ruhig und offen, sondern angespannt, voller Wünsche und Befürchtungen, eingeengt durch unsere Denkgewohnheiten oder alten Verletzungen. Dies alles bestimmt mit, wie uns etwas erscheint, wie wir es bewerten und wie wir damit umgehen. Eckhart schlägt vor, den Blick immer wieder von den äußeren Dingen abzuwenden und auf uns selbst, unsere Befindlichkeit und unsere Antriebe zu richten: ‚Nimm dich selbst wahr!‘
      Und dann ‚lass dich‘. Das Wort ‚lassen‘ hat mehrere Bedeutungen. Es kann ‚loslassen‘ meinen, auch ‚aufhören mit einem Tun‘. Es kann aber auch ‚gewähren lassen‘, ‚sein lassen‘ bedeuten. …  Ich darf sein, ich kann mich sein lassen, wie ich jetzt bin. Ja, ich habe Angst. Ja, ich bin frustriert, genervt, am Ende mit meiner Kraft. Was nicht verdrängt, sondern wahrgenommen wird, beruhigt sich.
      Kein Mensch kann immer, ein für alle Mal, gelassen sein. … Seien wir geduldig mit uns selbst und miteinander. Und verlieren wir trotzdem das Ziel nicht aus den Augen: die Ängste, Verletzungen, festen Vorstellungen, wie etwas oder jemand zu sein habe, loszulassen.
      Warum ist das Lassen so wichtig, dass Eckhart es ‚das Allerbeste‘ nennt? Wenn ich in einer Situation meine Sorge um mich selbst loslasse, kann alles andere so sein, wie es ist. Ich setze die Brille meines Wollens ab und kann sehen, wie sich die Dinge oder Menschen verhalten, wenn ich sie in Ruhe lasse. Dann kann sich mir zeigen, wie alles miteinander zusammenhängt. ‚Dann geht Gott ein‘ in meine Wahrnehmung der Welt, in mein Leben, ‚mit all dem Seinen‘. Ich konnte nicht erkennen, was jetzt zu tun gerecht wäre, als ich noch nach meinem Vorteil suchte. Ich konnte nicht verstehen, dass diesem Menschen die Erfahrung der Liebe fehlt, als ich mich noch über sein Verhalten ärgerte. Ich konnte nicht sehen, dass ich längst in der allumfassenden Liebe geborgen bin, als ich noch jeden Gedanken an meine Endlichkeit verdrängen musste.
      Tun, was ich hier und jetzt als gerecht erkenne. Mich und alle anderen Wesen lieben, weil wir alle verletzlich, kostbar, aufeinander angewiesen sind. Auf mein Sterben zugehen in Vertrauen und Geborgenheit. ‚Darin findest du wahren Frieden und nirgends sonst.‘“

      Mögen uns diese Gedanken von Frau Dr. Kampmann in der Bewältigung der Herausforderungen durch Corona sowie in der Präsenz in der Ferienzeit helfen.


      Die bisherigen Texte



      20.06.2020

      14.  Der kleine Schritt

      Die geringsten Dinge tun im Bewusstsein, dass sie mein Beitrag zum Ganzen sind. Link zu Text 14


      07.06.2020

      13.  Das Neue !?

      Wir stecken in einem epochalen Umbruch als Menschheit. In welche Richtung geht dieser Geburtsprozess? Link zu Text 13

      29.05.2020

      12.  Neustart der Kontemplation

      Am 08.06. beginnen wir vorsichtig mit der Kontemplation. Infos dazu im Text 12


      24.05.2020

      11.  Mach mich zum Wächter deiner Weiten

      Eingewebt in den Zusammenhang allen Lebens: Ver-
      bundenheit, Hören und Verantwortung. Link zum Text 11


      17.10.20

      10.  Kein Ende abzusehen

      Wie sähe Selbstfürsorge aus, wenn wir uns noch auf längere Zeit auf deutliche Einschränkungen einstellen müssen? Link zu Text 10

      10.05.20

      9. Zu viel

      Manchmal hilft eine Pause.
      Link zu Text 9 (ein sehr kurzer)


      03.05.20

      8.  Unsere Königswürde

      Zu groß oder zu klein? Die Krise verunsichert uns. Vielleicht ist das nicht schlecht. Link zu Text 8

       

      26.04.20

      7.  Was aufgedeckt ist

      Nicht wegschauen, wir sind Teil des Problems. Es braucht eine gemeinsame Vision. Link zum Text 7


      19.04.20

      6.  Zieh den Kreis nicht zu klein

      Was spiegelt die Pandemie? Lösungen gibt es nur im Miteinander. Link zum Text 6


      11.04.20

      5.  Auferstehung konkret

      Durch das Dunkel hindurch scheint der Himmel hell. Ostern als Verwandlung. Link zum Text 5


      06.04.20

      4.  Fenster des Himmels

      Sich bewusst ausrichten auf die Kräfte, die uns unterstützen können. Link zum Text 4


      30.03.20

      3.  Auf mich achtend, ...

      Wenn ich nicht auf mich gut achte, wie soll ich dann anderen gegenüber achtsam sein? Link zum Text 3


      22.03.20

      2.  Ich bin da

      Leben mit der Angst, den Ruf im Jetzt hören, ganz da sein. Link zum Text 2


      17.03.20

      1.  Jetzt hilft nur noch beten ...

      Verändert beten? Was stärkt unser Vertrauen?
      Link zum Text 1

    • Dialog und Kommentar

      Beiträge

      >  02.07.20  -  Eva zu Newsletter 13-14 und Beitrag Stephanie (29.06.20)

      Ich bin eher zögerlich mit Begriffen wie einer "epochalen Wende". Denn ich denke, dass es selbst in der nicht so lange zurückreichenden Menschheitsgeschichte (damit meine ich z.B. einen Zeitraum von heute bis ca. Ende Mittelalter) schon viele dramatische Zeiten und Umbrüche gegeben hat und große Visionen wie "Nie wieder Krieg". Beileibe nicht alle diese Ziele konnten sich langfristig behaupten. Corona schockt und bewegt uns m.E. deshalb so stark, weil wir die letzten Jahrzehnte zumindest in Deutschland / Europa auf einer relativ problemlosen "Insel" lebten, in einem „goldenen Zeitalter“ und Krisen kaum erfahren haben.
      Daher bin ich auch zurückhaltend im Hinblick auf Erwartungen, dass es nun um das (große) Neue gehe, dass die Menschheit einen grundlegenden Wandel realisieren wird. Zweifellos hat es bereits viele Veränderungen gegeben (schon alleine zu meiner Lebzeit). Aber es ist für mich eher ein langsamer Prozess, auch mit Rückschlägen - und zumindest für mich mit unklarem Ziel. Vielleicht sind wirklich die kleinen Schritte wichtig. Jemand schrieb mir einmal: Das wirklich Große geschieht so schlicht wie das Wachsen von Getreide. Und wird damit vielfach kaum wahrgenommen. In diesem Prozess sind die jetzige Krise und die Reaktionen darauf m.E. nur ein kleines Puzzleteil.

       

      >  29.06.20  -  Stephanie  zu Text 13 + 14

      Dein Impulstext 13 „Das Neue!?“ hat mich direkt beim ersten Lesen tief berührt, weil er ausspricht und zusammenbringt, was ich selber auch fühle: - „Wir stecken in einem epochalen Umbruch der Menschheit, in einer großen Geburt.“, -  
      „wie viel möglich ist, wenn sich fast alle auf ein gemeinsames Ziel hin ausrichten“ und - dass wir als (Erden-)Volk „ohne Visionen verwildern“. Ich habe dann voll Elan versucht, für das Neue, was es braucht und das ich leise spüre, Worte in mir zu suchen und war frustriert, weil, ich merkte:
      1. je konkreter ich versuchte zu werden, desto schwieriger würde es, dass sich alle damit identifizieren können.
      2. der kleinste gemeinsame Nenner ist gleichzeitig universell und groß – und nicht neu: dass jeder Mensch frei, gleich und würdevoll leben können soll, dass wir der Natur als Ganzes und allen Menschen achtsam begegnen und wir mit allen und allem verbunden sind. Und doch können die alten Antworten unsere Probleme nicht lösen.
      „Synergie“ – Zusammenspiel und die Antwort von Thich Nhat Hanh „Was wir am dringlichsten tun müssen (um die Welt zu retten), ist, in uns hineinzuhorchen und zu hören, wie die Erde weint.“ sind mir dann Spur zu dem gewesen, was ich in mir fühle: die Globalisierung unseres Lebens geschieht bisher im Wesentlichen nur in unserem Kopf, während wir unsere Fähigkeit des Wahrnehmens in allen anderen Bereichen immer mehr vernachlässigen und sie so eher kleiner werden.

      Kompletten Text lesen


                       Selbst August Kekulé trägt jetzt einen Mundschutz
                                         Bonn, Meckenheimer Allee
                                                Vorbild: So ja  -  ...


      27.04.20  -  Friedhelm Apollinar zu Text 7:

      Sehr gute Worte und Gedanken von dir, die für mich die Ursache der Krise sehr gut beleuchten.
      Das einzige, was ich in der Krise doch sehr vermisse, ist, das überhaupt nicht oder nur sehr selten über einen spirituellen Sinn, die Seele, Gott und die kontemplativen Chancen durch die Krise für die gesamte Schöpfung gesprochen wird.
      Ich freue mich sehr, dass die Margerite so wunderbar blüht.

      >  27.04.20  -  A. Böttges:

      Ich finde es großartig, wie du Spiritualität und politisches Handeln miteinander verbindest! So soll es sein!
      Ich danke dir für deinen spannenden Newsletter, der uns gut durch diese Wochen führt!


      >  26.04.20  -  Gerda zu Text 7:

      Vielen Dank für deine Newsletter, die mich bereichern und inspirieren.
      Ich empfinde diese Zeit noch immer als unwirklich und fühle gleichzeitig, dass dieses Virus für mehr steht... Und ein bisschen macht mir das alles auch Angst.
      Aber ich kann mich auch an den Maiglöckchen in meinem Garten erfreuen.

      10.05.20  -  Friedhelm Apollinar zu Text 9

      Bei deiner wertvollen, seelsorgerischen Arbeit ist es in der schwierigen Situation sicher sehr wichtig, auch mal an die eigene Seele für neue Energie zu denken.

       

      >  04.05.20 - Josef zu Text 7:

      Diesmal kommt meine Antwort besonders spät aber um so mehr stimme ich Deiner Analyse zu. Gleichwohl sehe ich, dass die Menschheit seit Jahrtausenden unfähig und unwillig ist, die sich wandelnden aber immer wieder furchtbaren Kalamitäten zu vermeiden bzw. zu beseitigen.Auch Christi Erscheinen hat zu keinen umfassenden Veränderungen geführt, allerdings hat er klar gemacht, dass es und wie es anders geht. Wir und alle ,die die Tiefe des Problems erkennen, können nur mit der eigenen Gesinnung und Haltung zur Lösung beitragen, da hat Buber Recht. Danke für Deinen Klartext und Deine Anstöße und Impulse.

      >  04.05.20  -  Stephanie zu Beitrag von Calathea (30.04.20) :

      Es freut mich sehr, dass wir hier auch ganz unterschiedliche Erfahrungen und Meinungen zusammenbringen können.
      Bei mir ist es genau andersherum.
      Je stiller es in mir durch das Sitzen wird, ja, desto klarer steigt der „Klang der Glocke“, der “die ganze Welt umfasst“ und mich dadurch spüren lässt, dass ich verbunden bin. Mit allen und allem. Das macht mein Sitzen, Sein und kleines Handeln zum Weltgeschehen.
      in Stille.laut.
      hautnah.weit.
      hat alles „Platz“.
      Durch das Sitzen bin ich deutlich bewegter geworden und
      (über-) politisch denkender und handelnder.
      Als nebelig empfinde ich das nicht.

      >  30.04.20  -  Calathea zu Text 7:

      Mit einem unguten Gefühl habe ich den Newsletter 7 gelesen.
      Der spirituelle Weg, den ich mit dem ZEN-Weg gehe, hat keinen Platz für das politische Geschehen. Damit vernebele ich die Erkenntnis-Möglichkeit und verlasse den Weg der Stille.
      Der Klang der Glocke steigt hoch hinauf, zieht seine Kreise, umfasst die ganze Welt.
      „Liebe es unbekannt zu sein und für nichts gehalten zu werden.“
      (Hugo M. Enomiya-Lassalle, Ein Leben zwischen den Welten)

      >  28.04.20  -  Rainer zu Text 7:

      Danke für Deine Systemfrage. Ich denke, wir müssen die Systemfrage mit aller Macht stellen, weil die Mächtigen im System ein großes Interesse haben, die Probleme zu individualisieren und damit zu privatisieren. Wenn wir keine Gemeinschaft bilden, werden wir wie bei Kafka "Vor dem Gesetz" vor der Tür sterben. Aus Angst vor den weiteren Türhütern werden wir gar nicht beginnen, die Türen zu öffnen. Mindestens zwei Türhüter müssen wir dabei überwinden:

      1. Unsere eigenen kollektiv geförderten Süchte
      Richard Rohr zeigt in seinem Buch "Zwölf Schritte der Heilung" auf, dass unsere westliche Welt von verschiedensten Abhängigkeiten geprägt ist (Konsum, Macht, Schnelligkeit, Leistung, Alkohol, Sex, Anerkennung, Denkgewohnheiten usw.). Wir merken kaum, wie sie uns festhalten. Der christliche Glaube hat für viele nur die Funktion eines frommen Überbaus, der aber an der grundlegenden Suchtstruktur nichts ändert. 

      2. Anonyme ökonomische Strukturen
      Weil sie alltäglich sind, gaukeln sie eine Normalität und Legitimität vor, die sie nicht haben. Man hat den Eindruck, dass eher die Welt untergeht, als dass sich die Strukturen verändern lassen. Dennoch sind sie von Menschen geschaffen und dadurch veränderbar.

      Wir sollten uns von den Türhütern keine Angst einjagen lassen. Machen wir uns gemeinsam auf den Weg. Wege entstehen, wenn wir sie gehen. Die Türen sind - wie in der Geschichte Kafkas - offen!

      >  25.04.20  -  Josef zu Text 6:

      Mir gefällt besonders, dass Du die Problematik der Globalisierung mit den typischen Begleiterscheinungen aufgeblendet hast. Sie könnte viel Gutes bewirken aber ihr bisheriger Verlauf ist vor allem mit den von Dir genannten Exzessen verbunden. Sie erinnern mich an die Frühphase der Industrialisierung . Es hat mehr als ein Jahrhundert gedauert, um daraus eine gebändigte soziale Marktwirtschaft zu formen und das keineswegs überall bzw. zufrieden stellend.
      Vielleicht bedarf es großer und im heutigen Fall weltweiter Katastrophen, um zu einer Besinnung und Zähmung zu gelangen.

      21.04.20  -  Brigitte:

      Und überhaupt tut die Verbundenheit in der Stille gut, tut gut, hilft auch dazu, realistisch und geerdet und zuversichtlich zu bleiben und sich nicht von frei flottierenden Ängste anstecken zu lassen.


                                                 ... und so nicht!

      >  21.04.20  -  Christina zu Text 6:

      Bei dem Thema des letzten Textes stimme ich dir sehr zu. Die Lebensrettung steht eben nicht überall an erster Stelle. Ich würde sogar noch weiter gehen: beim Thema Verkehr, Klima etc. interessieren die Menschen, die Schaden erleiden, überhaupt nicht, der Profit geht vor. Inzwischen machen mir auch autoritäre Strömungen, Abschaffung von Grundrechten und wirtschaftliche Nebenwirkungen - auch die können töten! - mehr Sorge als das Virus.


      >  21.04.20  -  Jörn Risse:

      Insgesamt können wir nur hoffen und beten, dass die Menschheit halbwegs heil aus der Pandemie herauskommt und vor allem auch etwas daraus lernt. Damit meine ich vor allem eine Reduktion des teils ausufernden Lebensstils, der parallel zur Globalisierung eingesetzt hat, mit Urlaubsflügen in alle Welt etc., und das fast absolute Primat der Wirtschaft, auch vor der Gesundheit.

      >  20.04.20  -  Eva zu Text 6:

      Du sprichst mir aus dem Herzen. Zweifellos gehen wir in Deutschland und Europa durch eine stark belastende Zeit – jeder Todesfall, oft unter dramatischen Umständen, wiegt schwer. Die wirtschaftlichen und sozialen Auswirkungen werden gravierend sein.

      (Kompletten Text lesen)

      > 19.04.20  -  S.H. zu Text 6:

      Als erste Reaktion verstärkte dein neuer 6. Impuls in mir das Gefühl der Ohnmacht und des inneren Leidensdrucks. Und ich spürte die Sorge, dass es sich kleindenkend anhören wird, wenn ich betone, dass ich es besonders für den Austausch im Blog wichtig finde, bewusst bei unseren Wirkmöglichkeiten zu bleiben!

      (Kompletten Text lesen)