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  • Krisen und Kriege - Blog und Newsletter

    Aus aktuellen Anlässen: Meditieren für Freiheit, Gerechtigkeit und Frieden

    Kraft geben und Kraft schöpfen: Wir sind Teil des großen Ganzen und nichts, was wir tun, bleibt ohne Auswirkung.
    Aus dieser Erfahrung und Gewissheit heraus verbinden wir uns und widmen unsere Meditationszeit und Kraft den Menschen in Israel, Palästina, der Ukraine, dem Sudan und an vielen anderen Orten in der Welt.
    Meditation zur eigenen Zeit zu Hause. Gemeinsam in Verbundenheit. Einen Vorschlag zur Gestaltung der Meditationszeit finden sie hier.

    Weiter möglich: Teilnahme an der regulären Kontemplation montags 18.00 Uhr in der Familienbildungsstätte (Info Startseite).

    Intro zu Blog und Newsletter

    Seit Beginn der Corona-Pandemie erscheinen der Newsletter und die Blog-Texte in unregelmäßigen Abständen. Die sich häufenden Krisen sind auch Ausdruck einer viel umfassenderen Krise. Ich möchte Impulse zu Stärkung anbieten. Die älteren Texte kann man in der linken Spalte unten per Link öffnen. Erläuterung zum Zitat von Rilke im Titelbild unter Blogtext 11.

    Newsletter hier bestellen: w.semmler-k@t-online.de - Mit dem Newsletter erhalten Sie die neuen Texte des Blogs.

    Kommentar- und Dialogmöglichkeit

    • Für Rückmeldungen zum Newsletter und dem Blog-Dialog, die veröffentlicht werden dürfen (bitte dabei angeben, unter welchem Namen oder unter N.N.) : blog@viaintegralis-bonn.de, Auswahl oder Kürzung vorbehalten.
    • Für Rückmeldungen an mich persönlich ist die Emailadresse auf der Webseite unter dem letzten Reiter "Über uns / Kontakt" zu finden.
    • Blogtexte

      41. Mein Blick weitete sich - 13.02.24

      Am 04.02. konnten wir das Zeichen für Zusammenhalt auf dem Bonner Marktplatz durchführen, das im Blogtext 40 angekündigt wurde. Doch nach wie vor sind in Gaza viele israelische Geiseln in ständiger Todesgefahr und sterben unendlich viele palästinensische Zivilisten. Ich spüre bis in meinem Körper den unendlich großen Schmerz der israelischen Menschen so wie ich auch den unendlich großen Schmerz der palästinensischen Menschen spüre. Es zeigt sich für mich immer deutlicher, dass eine rein militärische Strategie nicht die tiefen Konflikte lösen kann und keine Sicherheit bringt, das gilt auch für den Krieg in der Ukraine.

      Gerade angesichts der Ohnmacht der Menschen in den Kriegsgebieten und hier war es uns wichtig, dieses Zeichen des Zusammenhalts zu setzen. Ich bin sehr froh, dass uns das gelungen ist. Rolf Pitsch hat für die Medien unter dem Titel „Mein Blick weitete sich“ einen Nachbericht geschrieben, der leicht gekürzt einen guten Eindruck gibt:

      „Vor über 500 Teilnehmenden präsentierte die interreligiöse Bonner Initiative für Respekt und Zusammenhalt am Sonntag, 04.02.2024 auf dem Bonner Marktplatz ein vielstimmiges Zeichen für Zusammenhalt. Die Gruppierung, die sich nach dem Überfall der Hamas auf Israel zusammengefunden hatte, setzte mit Juden, Christen, Muslimen und Buddhisten ein gemeinsames Signal, dass es bei allen Kontroversen im Kern um den wechselseitigen Respekt, um das Aushalten unterschiedlicher Einstellungen und Erfahrungen geht. Die Veranstaltung glich eher einer religionsverbindenden Liturgie denn einer Kundgebung. Dabei brachten acht Vertreterinnen verschiedener Religionen in persönlichen Statements ihre jeweilige Sicht und ihre Hoffnungen zum Ausdruck.

      Die Jüdin Schulamith Weil formulierte „Es tut mir weh, das palästinensische Menschen, die wir gebeten haben, hier mit uns zu sein, das nicht wollen, weil sie Respekt und Zusammenhalt – auch gegen israelische Gewalt in Palästina – in Deutschland vermissen. Wenn ihnen der Mund verboten wird, mit dem Argument, es diene meiner Sicherheit als Jüdin, dann nicht in meinem Namen.“ Und der aus Syrien geflohene Palästinenser Evad Qaoud hob hervor, dass seit seiner Flucht nach Deutschland 2015 seine Identitätsfragen langsam kleiner wurden. „Ich begann mich als globaler Mensch zu fühlen. Mein Blick weitete sich, und ich erkannte das Land anderer Menschen. Insbesondere die lange Geschichte der Juden in Deutschland hat mich tief berührt und mir ein neues Verständnis vermittelt.“

      Trotz Nieselregen verharrten die Teilnehmenden vor dem Bonner Rathaus und lauschten den Ausführungen. Eingerahmt wurden die Wortbeiträge durch einen Liedtext "Wer ist wir, wenn Sicherheiten, die uns trugen plötzlich wanken und die Zukunft fraglich ist?" und dem gemeinsam gesungenen Refrain „“Ein bisschen ‚wir‘ wäre schön, aber leicht ist es nicht“. Besonders ausdruckstark war das abschließende multireligiöse Gebet, das von Angehörigen der abrahamitischen Religionen vom Forum für Komparative Theologie der Uni Bonn vorgetragen wurde. Darin fanden eine Koranrezitation, ein jüdisches Totengedenken und ein christliches Gebet für alle, die Angst haben, bedroht oder verstorben sind, ihren Raum. Viele Teilnehmenden blieben nach der rund anderthalbstündigen Zusammenkunft noch im Gespräch vertieft beieinanderstehen.“

      Dass dieses Zeichen so möglich wurde, hat uns viel gekostet. Nicht nur die gestalterische und organisatorische Vorbereitung, sondern mehr noch der innere Prozess in der Initiative: Wie gehen wir mit der Situation des Nahost-Krieges und unsrem Erleben damit um? Wir haben gerungen und uns alle dadurch verändert. Mehrmals waren wir kurz davor, aufzugeben, weil der einen sehr Wichtiges fehlte und für den anderen etwas so überhaupt nicht ging. Und doch haben wir es geschafft, zusammenzuhalten, beiden Seiten an diesem Konflikt Raum zu geben und die unterschiedlichen Sichtweisen gemeinsam auszuhalten. Viele Menschen waren berührt von der Art und Weise. Ich selber ging erfüllt nach Hause. Die Veranstaltung ist ein Doppelpunkt, der zum Weitermachen auffordert.

      So gibt es seit Ende Oktober 23 jeden Donnerstag im Kreuzgang des Bonner Münsters im Room of One von 14.00-14.30 Uhr ein multireligiöses Gebet. Es ist ein ähnliches Zeichen des Zusammenhalts. Herzliche Einladung dazu.

      Und hier finden Sie den Aufruf der Bonner Initiative mit der Mög-
      lichkeit, zumindest bis zum 28.02. Ihren Namen darunter setzen zu
      lassen, indem Sie an die dort angegebene Emailadresse Ihren
      Namen, Ort und Funktion bzw. Beruf schicken:

      http://interreligioeser-rundbrief.blogspot.com/2024/01/bonner-
      initiative-fur-respekt-und.html

      Die bisherigen Texte

      19.12.2023

      40.  Menschenwürde ist unteilbar!

      Aufruf der Bonner Initiative für Respekt und Zusammenhalt. Link zu Text 40


      23.10.2023

      39.  Mein Herz schmerzt

      Der Terrorangriff auf Israel und der daraus folgende Krieg erschüttert. Gewalt gebiert neue Gewalt. Link zu Text 39

      27.08.2023

      38   "Eine Welt für alle"

      Angst vor Veränderung? Das Miteinander für eine große Aufgabe täte uns gut. Link zu Text 38


      15.07.2023

      37.  Sommerzeit

      Einen offenen Blick für das Wunder des Lebens. Link zu Text 37


      01.05.2023

      36.  Unser Friedensbeitrag

      „Jeder soll von da, wo er ist, einen Schritt näher kommen“ (Navid Kermani). Link zu Text 36


      14.02.2023

      35.  Beben

      Mitgefühl und Verbundenheit auf der Herzensebene und der politischen Ebene leben. Link zu Text 35


      22.12.2022

      34.  Nicht müde werden ...

      Wir sind der vielen Krisen müde. Dem Wunder leise die Hand hinhalten? Link zu Text 34


      03.11.2022 

      33.  Zehn Prozent

      Nur mit einer Umverteilung des Reichtums auf der Welt sind die globalen Krisen zu bewältigen (Club of Rome, August 2022). Link zu Text 33

      24.08.2022

      32.  Der Regenmacher

      Mich, mein Haus, mein Leben in Ordnung bringen. Link zu Text 32


      28.07.2022

      31.  Navigieren im Ungewissen 

      Krieg - Es braucht so viel mehr als Waffen. Link zu Text 31


      07.03.2022

      30.  noch schlimmer

      Bezeugen und klagen. Link zu Text 30


      25.02.2022

      29.  Ukraine - In großer Sorge

      “Krieg soll nach Gottes Willen nicht sein.” Link zu Text 29


      03.02.2022

      28.  Uns von der Komplexität nicht verrückt machen lassen

      Einfache und schnelle Antworten zerbröseln unter den Fingern. Link zu Text 28


      25.11.2021

      27.  Wissen und Nicht-Wissen

      Wissen kann uns im Wege stehen, wenn wir daran oder an einem Teilaspekt festhalten. Nicht-Wissen ist ein Potential der Tiefe. Link zu Text 27

      10.09.2021

      26.  Weichenjahre

      Bei der Klimakrise müssen wir in den nächsten 10 Jahren wesentliche Maßnahmen umsetzen. Link zu
      Text 26

      07.08.2021

      25.  Helfende für Ahrtal gesucht

      Die Not im Ahrtal ist immens, das Wirken ehrenamtlicher Helfender beeindruckend. Link zu Text 25


      26.06.2021

      24.  Aufschrei !

      Die Covid-Impfungen sind in der Welt massiv ungleich verteilt. Link zum Text 24


      12.05.2021

      23.  Woher kommt die Energie?

      Von der Bedeutung der Resonanz (Hartmut von Rosa). Link zum Text 23


      04.04.2021

      22.  Durch die Pforte schreiten 

      Gelassen im Sturm - White Eagle, Häuptling der Hopi Indianer, zur soziale und die geistliche Dimension der Krise. Link zum Text 22


      27.02.2021

      21.  genervt und mürbe

      Unsere Probleme im größeren Kontext sehen. Es braucht eine Kultur der Fürsorge. Link zum Text 21


      18.01.2021

      20. Die Krise hinter der Krise

      Wäre nicht ein anderes Leben auch attraktiver für uns? Link zum Text 20


      18.12.2020

      19.  Stille Nacht

      Die interessanteste Stille ist die, die in mir ist. Link zum Text 19


      18.10.2020

      18.  Die Ohnmacht Gottes

      Gott ist doch allmächtig! Ist das so? So viele werden wegen diesem Punkt an Gott irre. Link zum Text 18


      14.09.2020

      17.  Zeitenwende

      Integrales Bewusstsein und Zuhören. Link zum Text 17



      15.08.20

      16.  Unsicherheit

      Die Unsicherheit bleibt länger. Wir reagieren unterschiedlich. Link zum Text 16


      02.07.20

      15.  Eckhart: Sich lassen

      Gelassenheit zu lernen ist ein lebenslanger Übungsweg. Der Gewinn dabei könnte eine überraschende Offenheit sein. Link zum Text 15

      20.06.20

      14.  Der kleine Schritt

      Die geringsten Dinge tun im Bewusstsein, dass sie mein Beitrag zum Ganzen sind. Link zum Text 14


      07.06.20

      13.  Das Neue !?

      Wir stecken in einem epochalen Umbruch als Menschheit. In welche Richtung geht dieser Geburtsprozess? Link zum Text 13

      29.05.20

      12.  Neustart der Kontemplation

      Am 08.06. beginnen wir vorsichtig mit der Kontemplation. Infos dazu im Text 12


      24.05.20

      11.  Mach mich zum Wächter deiner Weiten

      Eingewebt in den Zusammenhang allen Lebens: Ver-
      bundenheit, Hören und Verantwortung. Link zum Text 11


      17.05.20

      10.  Kein Ende abzusehen

      Wie sähe Selbstfürsorge aus, wenn wir uns noch auf längere Zeit auf deutliche Einschränkungen einstellen müssen? Link zum Text 10

      10.05.20

      9.  Zu viel

      Manchmal hilft eine Pause.
      Link zum Text 9 (ein sehr kurzer)


      03.05.20

      8.  Unsere Königswürde

      Zu groß oder zu klein? Die Krise verunsichert uns. Vielleicht ist das nicht schlecht. Link zum Text 8

       

      26.04.20

      7.  Was aufgedeckt ist

      Nicht wegschauen, wir sind Teil des Problems. Es braucht eine gemeinsame Vision. Link zum Text 7


      19.04.20

      6.  Zieh den Kreis nicht zu klein

      Was spiegelt die Pandemie? Lösungen gibt es nur im Miteinander. Link zum Text 6


      11.04.20

      5.  Auferstehung konkret

      Durch das Dunkel hindurch scheint der Himmel hell. Ostern als Verwandlung. Link zum Text 5


      06.04.20

      4.  Fenster des Himmels

      Sich bewusst ausrichten auf die Kräfte, die uns unterstützen können. Link zum Text 4


      30.03.20

      3.  Auf mich achtend, ...

      Wenn ich nicht auf mich gut achte, wie soll ich dann anderen gegenüber achtsam sein? Link zum Text 3


      22.03.20

      2.  Ich bin da

      Leben mit der Angst, den Ruf im Jetzt hören, ganz da sein. Link zum Text 2


      17.03.20

      1.  Jetzt hilft nur noch beten ...

      Verändert beten? Was stärkt unser Vertrauen?
      Link zum Text 1

    • Dialog und Kommentar

      Beiträge

      25.10.2023  -  A.N., Münster zu Newsletter 39

      Ich bin zutiefst angesprochen von dem Text, den du verfasst hast - in dem alles "angerührt" wird, was an Empfindungen zu den furchtbaren Erfahrungen und Eindrücken dieses Konfliktes zu spüren und wahrzunehmen ist.
      Ein richtiges Geschenk - für das ich dir sehr danke.

      24.10.2023  -  Erich Frehse zu Newsletter 39

      Danke Dir von Herzen, da ist in der Ferne der Lichtstreifen eines Sonnenaufgangs zu spüren, dass bei dem Mitleiden Hoffnung auf befreiende Liebe zu blühen beginnt.

       

      24.10.2023  -  Claudia N., Boniswil CH zu Newsletter 39

      Du findest Worte, wo so viele sprachlos sind, zusehen, gelähmt in Ohnmacht, vielleicht sogar Abstumpfung oder einem «Gott sei Dank hier nicht». Sie tun gut, holen auch mein schmerzendes Herz ab. Wenn all die Gebete, die stillen, die gestammelten, die schreienden zum Himmel dringen, ob da Hoffnung ist, Kraft zur Veränderung, zum Frieden herabfliesst?
      Danke für die Verbundenheit, das Zusammenstehen in guter Kraft. Wir dürfen nicht aufgeben, dem Guten und einer Wende Kraft zu geben.

      >  22.12.2022  -  R+S zu Newsletter 34

      Dein Text weckt Kraft und Freude!

      Unser Urlaubsbild passt dazu.

      Dir und allen den Segen der Weihnacht!

       

      >  04.11.2022  -  Stephanie zu Newsletter 33

      merke, wie müde ich bin

      wir alle sitzen schon in diesem Schulbus, niemand kann aussteigen 
      und wir alle fahren ihn mit rasanter Geschwindigkeit
      ohne selber Bremse und Steuer in der Hand zu haben

      wir lenken indirekt. alle. direkt mit unserem Tun und Sein

      fühle Ohnmacht im Anblick der Größe und der globalen Probleme
      und fühle, dass das Große konkret im Kleinen gelebt wird und es auf jeden ankommt, auch auf mich
      hoffnungsvolle Kraft, die mein Herz weit werden lässt
      und müde Verzweiflung
      weil alles eins ist. und eins alles -
      Mensch.heit so unfassbar auf den Punkt gebracht

      "dass wir uns nicht davon deprimieren, sondern zum Handeln motivieren"

      Danke für Horizontblicke wie diesen und für Ausrichtung und Üben im Augenblick!

      >  09.03.2022  -  A.N., Münster zu Newsletter 30

      ...ganz herzlichen Dank!!! wollte ich schon nach dem vorletzten NL sagen, aber für diesen noch einmal ganz besonders. Und auch für dieses wunderbare und heilende Gebet! Sich in der Meditation gemeinsam zu verbinden ist eine Idee, die ich richtig gut finde - bei aller Ohnmacht und Klage...

      >  08.03.2022  - Claudia Nothelfer, Boniswil CH zu Newsletter 30

      Danke von Herzen. Dir verbunden im Handeln und Nicht-Handeln und im Herzen, das Heilung sucht.

       

      >  27.02.2022  -  Elke und Henry Emmerich, Troisdorf zu Newsl. 29

      Vielen Dank für Deine Gedanken und Anregungen zu der momentanen furchtbaren Situation in der Ukraine und in Europa!

       

      >  27.02.2022  -  Agnieszka, Bonn zu Newsletter 29

      Ich danke Dir für diesen Newsletter, wie gut, dass er kommt.
      Auch ich bin erschüttert über den Krieg.
      In dieser Zeit spüre ich, stärker denn je, vielleicht sogar ganz neu, die Verbundenheit von uns allen in dem tiefen All-Bewusstsein, in Gott. Ich spüre Ohnmacht. Und ich spüre die Macht unseres Bewusstseins. Habe gerade Meister Eckehart aufgeschlagen: “..Mit meinem Willen vermag ich alles: kann aller Menschen Mühsal tragen..“. In Hoffnung

       

      >  25.02.2022  -  Stephanie zu Newsletter 29

      dein persönliches Zeugnis sammelte in mir all das, was ich fühlte
      körperlich, kollektiv
      niederschmetternd ausweglos
      Ohnmacht und Trauer
      mit den Menschen in der Ukraine
      und über den Bruch des Völkerrechtes

      und dann deine Worte:
      diese Not - vor das Geheimnis, das wir Gott nennen
      diese Kraft, die wirkt
      tief in uns
      uns befähigt zu Ausdauer, Liebe und Entschiedenheit

      spüre körperlich
      die Wirkmacht dieser Gewissheit
      Friedvolles Miteinander ist möglich!
      als Weltgemeinschaft
      und fängt bei mir an
      immer wieder neu

      in Verbundenheit

       

      >  25.02.2022  -  Josef M. zu Newsletter 29

      Ich bin tief beeindruckt von Deinen einfühlsamen, zutreffenden und eindringlichen Worten; herzlichen Dank!

      Deinen Aufrufen zum Gebet folge ich gerne, zumal ich ohnehin mehrfach in der Woche an einer Messe teilnehme.
      Bei Spirit & Soul habe ich mich angemeldet.

      Hoffen wir auf die gemeinschaftliche Kraft von Gebet und Gedanken.
      Deine Worte haben mich sehr beeindruckt und bestärkt.

       

       

      >  12.09.2021:  -  Stephanie zu Newsletter 26

      Innezuhalten, die “vielen Möglichkeiten im Alltag“ immer mehr mitzubekommen, bei denen ich mich für Mitmenschlichkeit und Klimaschutz entscheiden kann und mich dann auch wirklich zuständig zu fühlen und mich einzusetzen – deine Impulstexte sind mir dazu eine Wahrnehmungshilfe, machen Mut und stärken, wo es mühsam wird. Und sie machen aufmerksamer auch für die kleinen Veränderungen, die dadurch aufblühen und Kreise ziehen.

      Was für eine wertvolle Wegstrecke mittlerweile – 26 Impulstexte und anderthalb Jahre. Danke!

       

      >  04.04.2021:  -  V.J. zu Newsletter 22

      Der Inhalt schmeckt mir gut und stärkt auf dem langen Weg.

       

      >  08.11.2020  -  Josef M. zu Newsletter 13+14

      Deine Texte schätze ich außerordentlich, sie sind mir immer Inspiration und Impuls.
      "Meditative Haltung“ ist meine Kurzformel, aber wie kann man das vermitteln?
      Die Katechesen von Papst Franziskus, die seiner Enzyklika „Fratelli Tutti“ vorausgegangen sind auch und natürlich die Enzyklika selbst beschreiben es so treffend, wie ich es sonst nirgends gelesen habe.
      Du hast ja die zentrale Aufgabe neulich prägnant beschrieben: Änderung des Konsumverhaltens und der Produktionsverfahren. Um nichts anderes geht es dem Papst, er hat diese Thematik gefächert und konkretisiert.

       

       >  02.11.2020  -  Calathea zu Newsletter 18

      Als Kind habe ich mir Gott als einen alten Mann mit schlohweißem Haar und langem Bart vorgestellt. Als Erwachsene bin ich einmal auf Gleis 3 in Bonn einem alten Mann begegnet, der dieser kindlichen Vorstellung entsprach. Im Vorübergehen hatten wir nur Augenkontakt und wir lächelten uns an. Ich bereue heute noch, dass ich ihn nicht ansprach.

      Es war auch der Beginn meiner spirituellen Suche.

      Einige Zeit später habe ich im Kloster des Franz von Assissi Le Celle wieder eine Augenblicks-Begegnung in der Kapelle. Während einer Messe hörte ich Schritte hinter mir. Ich drehte mich um und mir stockte der Atem, ein alter Mönch in weißer Kutte und schlohweißem langen Haar und Bart Ja, so habe ich mir Gott als Kind vorgestellt. Ich war wie bei der ersten Begegnung voll mit Glück erfüllt. Diese Augenblicks-Begegnungen haben sich in mein Herz eingebrannt.

      Nach Jahren habe ich die göttliche Kraft spüren dürfen. Sie hat sich mit meinem Wesen verbunden. Gott ist nicht außen, die göttliche Kraft wirkt in mir. Sie wirkt in jedem. Sie erfahren zu dürfen – ein Geschenk. Sie befreit mich nicht vom Leid. Sie hilft mir in leidvollen Zeiten. Sie gibt mir Vertrauen, die Wellen des Lebens zu meistern. Sie macht demütig.

      Gott ist Kraft ist einfach du ist Gott ist einfach Leben.

       

      >  23.10.2020  -  A.B. zu Newsletter 18

      Danke auch für deinen Newsletter zur Ohnmacht Gottes. Das war mal richtig nötig. Ich erlebe so viel Ohnmacht mit unserer kranken Tochter seit 20 Jahren täglich.

      Wenn Gott etwas tun könnte, um ihr Leiden zu lindern, denke ich, hätte er es getan. Sonst ist es nicht mein Gott. Da braucht man ja nur in die Welt zu schauen zu den unzähligen Leidenden.

      Auch wenn dieses Leiden zum Teil von uns Menschen verursacht ist, erlebe ich darin die Ohnmacht Gottes. Er hat keine Macht über uns und unser Handeln.

      Das Kreuz Jesu, die sichtbare Ohnmacht Gottes, ist im Grunde das Einzige, was mich am Glauben hält. Und die Botschaft der (Nächsten)-Liebe.

      Das zählt und wirkt und macht das Leben dann doch erträglich und trotz allem Schweren immer wieder schön.

       

       

                         Selbst August Kekulé trägt
                         jetzt einen Mundschutz
                         Bonn, Meckenheimer Allee
                         Vorbild: So ja  -  ...


      >  02.07.2020  -  Eva zu Newsletter 13-14 und Beitrag Stephanie (29.06.2020)

      Ich bin eher zögerlich mit Begriffen wie einer "epochalen Wende". Denn ich denke, dass es selbst in der nicht so lange zurückreichenden Menschheitsgeschichte (damit meine ich z.B. einen Zeitraum von heute bis ca. Ende Mittelalter) schon viele dramatische Zeiten und Umbrüche gegeben hat und große Visionen wie "Nie wieder Krieg". Beileibe nicht alle diese Ziele konnten sich langfristig behaupten. Corona schockt und bewegt uns m.E. deshalb so stark, weil wir die letzten Jahrzehnte zumindest in Deutschland / Europa auf einer relativ problemlosen "Insel" lebten, in einem „goldenen Zeitalter“ und Krisen kaum erfahren haben.
      Daher bin ich auch zurückhaltend im Hinblick auf Erwartungen, dass es nun um das (große) Neue gehe, dass die Menschheit einen grundlegenden Wandel realisieren wird. Zweifellos hat es bereits viele Veränderungen gegeben (schon alleine zu meiner Lebzeit). Aber es ist für mich eher ein langsamer Prozess, auch mit Rückschlägen - und zumindest für mich mit unklarem Ziel. Vielleicht sind wirklich die kleinen Schritte wichtig. Jemand schrieb mir einmal: Das wirklich Große geschieht so schlicht wie das Wachsen von Getreide. Und wird damit vielfach kaum wahrgenommen. In diesem Prozess sind die jetzige Krise und die Reaktionen darauf m.E. nur ein kleines Puzzleteil.

       

      >  29.06.2020  -  Stephanie zu Text 13 + 14

      Dein Impulstext 13 „Das Neue!?“ hat mich direkt beim ersten Lesen tief berührt, weil er ausspricht und zusammenbringt, was ich selber auch fühle: - „Wir stecken in einem epochalen Umbruch der Menschheit, in einer großen Geburt.“, -  „wie viel möglich ist, wenn sich fast alle auf ein gemeinsames Ziel hin ausrichten“ und - dass wir als (Erden-)Volk „ohne Visionen verwildern“. Ich habe dann voll Elan versucht, für das Neue, was es braucht und das ich leise spüre, Worte in mir zu suchen und war frustriert, weil, ich merkte:

      1. je konkreter ich versuchte zu werden, desto schwieriger würde es, dass sich alle damit identifizieren können.
      2. der kleinste gemeinsame Nenner ist gleichzeitig universell und groß – und nicht neu: dass jeder Mensch frei, gleich und würdevoll leben können soll, dass wir der Natur als Ganzes und allen Menschen achtsam begegnen und wir mit allen und allem verbunden sind. Und doch können die alten Antworten unsere Probleme nicht lösen.
      „Synergie“ – Zusammenspiel und die Antwort von Thich Nhat Hanh „Was wir am dringlichsten tun müssen (um die Welt zu retten), ist, in uns hineinzuhorchen und zu hören, wie die Erde weint.“ sind mir dann Spur zu dem gewesen, was ich in mir fühle: die Globalisierung unseres Lebens geschieht bisher im Wesentlichen nur in unserem Kopf, während wir unsere Fähigkeit des Wahrnehmens in allen anderen Bereichen immer mehr vernachlässigen und sie so eher kleiner werden.

      Kompletten Text lesen

       

       

      10.05.2020  -  Friedhelm Apollinar zu Text 9

      Bei deiner wertvollen, seelsorgerischen Arbeit ist es in der schwierigen Situation sicher sehr wichtig, auch mal an die eigene Seele für neue Energie zu denken.

       

      >  04.05.2020 - Josef zu Text 7:

      Diesmal kommt meine Antwort besonders spät aber um so mehr stimme ich Deiner Analyse zu. Gleichwohl sehe ich, dass die Menschheit seit Jahrtausenden unfähig und unwillig ist, die sich wandelnden aber immer wieder furchtbaren Kalamitäten zu vermeiden bzw. zu beseitigen.Auch Christi Erscheinen hat zu keinen umfassenden Veränderungen geführt, allerdings hat er klar gemacht, dass es und wie es anders geht. Wir und alle ,die die Tiefe des Problems erkennen, können nur mit der eigenen Gesinnung und Haltung zur Lösung beitragen, da hat Buber Recht. Danke für Deinen Klartext und Deine Anstöße und Impulse.

       

       

      >  04.05.2020  -  Stephanie zu Beitrag von Calathea (30.04.20)

      Es freut mich sehr, dass wir hier auch ganz unterschiedliche Erfahrungen und Meinungen zusammenbringen können.
      Bei mir ist es genau andersherum.
      Je stiller es in mir durch das Sitzen wird, ja, desto klarer steigt der „Klang der Glocke“, der “die ganze Welt umfasst“ und mich dadurch spüren lässt, dass ich verbunden bin. Mit allen und allem. Das macht mein Sitzen, Sein und kleines Handeln zum Weltgeschehen.
      in Stille.laut.
      hautnah.weit.
      hat alles „Platz“.
      Durch das Sitzen bin ich deutlich bewegter geworden und
      (über-) politisch denkender und handelnder.
      Als nebelig empfinde ich das nicht.

      >  30.04.2020  -  Calathea zu Text 7

      Mit einem unguten Gefühl habe ich den Newsletter 7 gelesen.
      Der spirituelle Weg, den ich mit dem ZEN-Weg gehe, hat keinen Platz für das politische Geschehen. Damit vernebele ich die Erkenntnis-Möglichkeit und verlasse den Weg der Stille.
      Der Klang der Glocke steigt hoch hinauf, zieht seine Kreise, umfasst die ganze Welt.
      „Liebe es unbekannt zu sein und für nichts gehalten zu werden.“
      (Hugo M. Enomiya-Lassalle, Ein Leben zwischen den Welten)

       

       

                         ... und so nicht!

      >  28.04.2020  -  Rainer zu Text 7:

      Danke für Deine Systemfrage. Ich denke, wir müssen die Systemfrage mit aller Macht stellen, weil die Mächtigen im System ein großes Interesse haben, die Probleme zu individualisieren und damit zu privatisieren. Wenn wir keine Gemeinschaft bilden, werden wir wie bei Kafka "Vor dem Gesetz" vor der Tür sterben. Aus Angst vor den weiteren Türhütern werden wir gar nicht beginnen, die Türen zu öffnen. Mindestens zwei Türhüter müssen wir dabei überwinden:

      1. Unsere eigenen kollektiv geförderten Süchte
      Richard Rohr zeigt in seinem Buch "Zwölf Schritte der Heilung" auf, dass unsere westliche Welt von verschiedensten Abhängigkeiten geprägt ist (Konsum, Macht, Schnelligkeit, Leistung, Alkohol, Sex, Anerkennung, Denkgewohnheiten usw.). Wir merken kaum, wie sie uns festhalten. Der christliche Glaube hat für viele nur die Funktion eines frommen Überbaus, der aber an der grundlegenden Suchtstruktur nichts ändert. 

      2. Anonyme ökonomische Strukturen
      Weil sie alltäglich sind, gaukeln sie eine Normalität und Legitimität vor, die sie nicht haben. Man hat den Eindruck, dass eher die Welt untergeht, als dass sich die Strukturen verändern lassen. Dennoch sind sie von Menschen geschaffen und dadurch veränderbar.

      Wir sollten uns von den Türhütern keine Angst einjagen lassen. Machen wir uns gemeinsam auf den Weg. Wege entstehen, wenn wir sie gehen. Die Türen sind - wie in der Geschichte Kafkas - offen!

       

       


      27.04.2020  -  Friedhelm Apollinar zu Text 7

      Sehr gute Worte und Gedanken von dir, die für mich die Ursache der Krise sehr gut beleuchten.
      Das einzige, was ich in der Krise doch sehr vermisse, ist, das überhaupt nicht oder nur sehr selten über einen spirituellen Sinn, die Seele, Gott und die kontemplativen Chancen durch die Krise für die gesamte Schöpfung gesprochen wird.
      Ich freue mich sehr, dass die Margerite so wunderbar blüht.

       

      >  27.04.2020  -  A. Böttges

      Ich finde es großartig, wie du Spiritualität und politisches Handeln miteinander verbindest! So soll es sein!
      Ich danke dir für deinen spannenden Newsletter, der uns gut durch diese Wochen führt!



      >  26.04.2020  -  Gerda zu Text 7

      Vielen Dank für deine Newsletter, die mich bereichern und inspirieren.
      Ich empfinde diese Zeit noch immer als unwirklich und fühle gleichzeitig, dass dieses Virus für mehr steht... Und ein bisschen macht mir das alles auch Angst.
      Aber ich kann mich auch an den Maiglöckchen in meinem Garten erfreuen.

       

       

      >  25.04.20  -  Josef zu Text 6:

      Mir gefällt besonders, dass Du die Problematik der Globalisierung mit den typischen Begleiterscheinungen aufgeblendet hast. Sie könnte viel Gutes bewirken aber ihr bisheriger Verlauf ist vor allem mit den von Dir genannten Exzessen verbunden. Sie erinnern mich an die Frühphase der Industrialisierung . Es hat mehr als ein Jahrhundert gedauert, um daraus eine gebändigte soziale Marktwirtschaft zu formen und das keineswegs überall bzw. zufrieden stellend.
      Vielleicht bedarf es großer und im heutigen Fall weltweiter Katastrophen, um zu einer Besinnung und Zähmung zu gelangen.

      21.04.20  -  Brigitte:

      Und überhaupt tut die Verbundenheit in der Stille gut, tut gut, hilft auch dazu, realistisch und geerdet und zuversichtlich zu bleiben und sich nicht von frei flottierenden Ängste anstecken zu lassen.

      >  21.04.20  -  Christina zu Text 6:

      Bei dem Thema des letzten Textes stimme ich dir sehr zu. Die Lebensrettung steht eben nicht überall an erster Stelle. Ich würde sogar noch weiter gehen: beim Thema Verkehr, Klima etc. interessieren die Menschen, die Schaden erleiden, überhaupt nicht, der Profit geht vor. Inzwischen machen mir auch autoritäre Strömungen, Abschaffung von Grundrechten und wirtschaftliche Nebenwirkungen - auch die können töten! - mehr Sorge als das Virus.


      >  21.04.20  -  Jörn Risse:

      Insgesamt können wir nur hoffen und beten, dass die Menschheit halbwegs heil aus der Pandemie herauskommt und vor allem auch etwas daraus lernt. Damit meine ich vor allem eine Reduktion des teils ausufernden Lebensstils, der parallel zur Globalisierung eingesetzt hat, mit Urlaubsflügen in alle Welt etc., und das fast absolute Primat der Wirtschaft, auch vor der Gesundheit.

      >  20.04.20  -  Eva zu Text 6:

      Du sprichst mir aus dem Herzen. Zweifellos gehen wir in Deutschland und Europa durch eine stark belastende Zeit – jeder Todesfall, oft unter dramatischen Umständen, wiegt schwer. Die wirtschaftlichen und sozialen Auswirkungen werden gravierend sein.

      (Kompletten Text lesen)

      > 19.04.20  -  S.H. zu Text 6:

      Als erste Reaktion verstärkte dein neuer 6. Impuls in mir das Gefühl der Ohnmacht und des inneren Leidensdrucks. Und ich spürte die Sorge, dass es sich kleindenkend anhören wird, wenn ich betone, dass ich es besonders für den Austausch im Blog wichtig finde, bewusst bei unseren Wirkmöglichkeiten zu bleiben!

      (Kompletten Text lesen)